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Franz Singer | Steinwandgraben 8 | 2564 Furth | | Mail
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Geschichte der Steinwandklamm - Übersicht

Die Geschichte der Steinwandklamm

Lieber Wanderer!

Als vor mehr als 100.000 Jahren die Vergletscherung der Alpen abschnittsweise bis zum Schneeberg reichte, und das Gebiet der Steinwandklamm in unmittelbarem Gletschervorland lag, entstand die Steinwandklamm mit ihren aufregenden Höhlen, Löchern und Schluchten, durch den Abfluß von Gletscherwasser in den fünf Zwischenwarmzeiten. In dieser Zeit entstand auch das Sagenumwobene Türkenloch, welches auf Stiegen durchwandert wird, und der krönende Abschluss der Steinwandklamm ist.
In weiterer Folge hat Frost, Wasser und Wind zu weiteren Eintiefungen der Klamm geführt.
Im Jahre 1883 wurde das Naturjuwel Steinwandklamm vom Österreichischen Touristenklub Sektion Triestingtal begehbar gemacht und schon am 8. Juni 1884 feierlich eröffnet. Unter den ersten Besuchern befand sich auch die Kronprinzessin Stefanie, und der wohl berühmteste Wanderer der Steinwandklamm: Kaiser Franz Josef.
Deshalb sagen wir auch, wenn wir durch die Klamm wandern: "Wir wandern auf Kaisers Spuren".
Als man beim Durchklettern der Felswände der Steinwandklamm die "Wildschützenhöhle" entdeckte, welche Wilderern als Versteck diente, bemühte sich das ehemalige Ausschussmitglied Rudolf Decker, auch diese den Besuchern zu erschließen. Und so konnte der Rudof Decker-Steig im Juli 1927 eröffnet werden.
Bis Dezember 2010 wurde das Naturdenkmal Steinwandklamm vom Österreichischen Touristenklub Sektion Triestingtal betreut. Und ab 1. Jänner 2011 mit Unterstützung der Gemeinde Furth und Fördergeldern nachstehender Förderstellen, von meinem Herrl neu gestaltet.

FÖRDERSTELLEN:
Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie,Landhausplatz 1, 3109 St.Pölten, Amt der Landesregierung, Abt. RU2, Landesgeschäftsstelle für Dorferneuerung, Gaswerkgasse 9, 3500 Krems, Verein Niederösterreich-Wien, Gemeinsame Erholungsräume, Schlossplatz 1. 2361 Laxenburg,

Die Geschichte der Steinwandklamm, seit 2011
Bei einem sogenannten "Workshop" in Kleinmariazell im Jahre 1999 hat mein Herrl angeregt die Steinwandklamm wieder so attraktiv  wie früher zu gestalten und bei dieser Gelegenheit, die aus Wartungsgründen, in den 1970er Jahren  montierten Geländer aus Wasserleitungs-rohren, zu entfernen.

Die Idee wurde aufgenommen und der Herr Bürgermeister Seewald von Furth hat sich um öffentliche Fördermittel bemüht, und erhalten.
Leider hat der Gemeinderat von Furth die Finanzierung der anteiligen "Eigenmittel" aus  dem Gemeindebudget abgelehnt.

Es folgte ein zehn Jahre!!! dauernder Streit mit dem Gemeinderat. Letztendlich ersuchte unser Bürgermeister den Österreichischen Touristenclub, Sektion Triestingtal, sich an der Aufbringung der Eigenmittel zu beteiligen. Dieser lehnte mit der Begründung ab, nicht über die entsprechenden Geldmittel zu verfügen.

Herr Bürgermeister Seewald ersuchte daraufhin mein Herrl, die im Familienbesitz  seiner Familie, Singer-Förstel, befindliche Steinwandklamm, nicht mehr, wie seit  Jahrzehnten, dem Touristenklub, sondern der Gemeinde Furth zu verpachten.

Ca. drei Wochen nachdem der Pachtvertrag gekündigt war, erschien ein Abgesandter des Further Gemeinderates und meinte, man solle von der Kündigung Abstand nehmen , denn der Herr Bürgermeister würde es im Gemeinderat nicht durchbringen, daß sich die Gemeinde um die Klamm kümmert.

Die Antwort meines Herrl`s war keine feine, dafür aber eine finanzielle. Mein Herrl übernahm 40.000.- €  der Eigenmittel und gestaltet und betreut, wie schon erwähnt seit 2011 die Steinwandklamm.

Auch die Gemeinde Furth brachte laut Angaben des Herrn Bürgermeister Seewald doch noch 31.000.- € ein, so dass mit den 122.000,- € an Fördermittel insgesamt 193.000.- € investiert wurden.

Leider wurde mehr als ein Drittel der Gesamtinvestition für den Bau eines, von einem "Experten" geplanten Kneippbeckens, vergeudet.

Vergeudet deshalb, weil es trotz aufwendiger Sanierungsarbeiten mittlerweile zur teuersten Kompostanlage Österreichs mutierte.

Die dringend benötigten Toilettenanlagen und die geplante Hängebrücke,  werden ausschließlich mit den Einnahmen aus den Erhaltungskostenbeiträgen finanziert werden, da es für "Einzelpersonen", selbst wenn sie uneigennützig für den Fremdenverkehr und Tourismus tätig sind, keine Förderungen gibt, diese gibt es nur für "uneigennützige" Vereine, welche dann die erwirtschafteten Gelder "uneigennützig" für Reisen in aller Herren Länder für ihre Mitglieder verprassen.

Auch  mit EU-Förderungen, für die, humorlose  Beamten in St. Pölten zuständig sind, kann  in der "EU-FREIEN ZONE" nicht gerechnet werden, obwohl "EU-Födermittel" eigentlich nichts Anderes sind, als Österreichisches Steuergeld, auch das meines Herrl`s.

Und das sich  die Gemeinde Furth, die keine Gelegenheit ausläßt um  mit der Steinwandklamm als Attraktion der Gemeinde zu werben,  für öffentliche Toilettenanlagen nicht zuständig fühlt, ist für mein Herrl ohnehin nicht nachvollziehbar.


Susi 

          susi2

   taps

Erstellt: 18.12.2011  Geändert: 14.01.2017 15:56 | Gesamt-/Druckansicht

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Die Thementafeln

Diese Tafeln finden Sie an bestimmten Stellen innerhalb der Wanderwelt Steinwandklamm!
Bitte klicken sie auf die Bilder um diese zu vergrößern.

Thementafel Karst-Klamm Thementafel Feuersalamander
Thementafel Steinschlag Thementafel Hirschzunge
Thementafel Türkenloch Thementafel Kneippbecken
Thementafel Unsere Bienen Thementafel Unsere Bienen
Beamtenquelle Blick zum Schneeberg
   

Erstellt: 17.12.2011  Geändert: 25.01.2017 23:48 | Gesamt-/Druckansicht

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Update: 21.01.2013 03:43:14 | © Inhalte: Franz Singer 2017 | P.S.W | Webmaster



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